
Barrierefrei bauen
Jetzt InformierenBarrierefrei bauen - Komfort & Sicherheit in Remscheid, Solingen und Wuppertal
Stellen Sie sich vor, Ihr neues Zuhause heißt Sie in jedem Lebensabschnitt ohne Hindernisse willkommen. Keine Stolperstufen an der Türschwelle, breite Flure zum mühelosen Manövrieren und ein Bad, in dem man sich frei bewegen kann - barrierefrei bauen bedeutet Komfort und Sicherheit für die ganze Familie. Immer mehr Bauherren in Remscheid, Solingen, Wuppertal und im Bergischen Land denken vorausschauend: Sie planen ihr Eigenheim gleich altersgerecht und barrierearm, um für die Zukunft vorzusorgen. Das Ergebnis ist ein Zuhause, das für alle Generationen lebenswert ist - vom Kleinkind bis zu den Großeltern.
Ein barrierefreies Haus bietet Vorteile weit über die reine Seniorenfreundlichkeit hinaus. Es steigert die Lebensqualität in jeder Lage: Sei es bei temporären Einschränkungen (etwa nach einem Sportunfall) oder schlicht im Alltag, wenn man mit schweren Einkäufen die Hände voll hat. Wer frühzeitig an morgen denkt, spart sich zudem kostspielige Umbauten später. Als regionaler Massivhausbauer kennen wir, die Bauen und Wohnen Weinrath Immobilien GmbH (Town & Country Haus Lizenzpartner), die Bedürfnisse unserer Bauherren genau. In diesem Ratgeber zeigen wir, warum sich barrierefreier Hausbau lohnt, welche Möglichkeiten es gibt und wie wir Sie dabei mit Festpreis, Bauzeitgarantie und Erfahrung unterstützen.
1. Barrierefrei bauen - warum es sich für alle lohnt

Barrierefreies Bauen wird oft mit dem Wohnen im Alter gleichgesetzt. Doch in Wahrheit profitieren Menschen jeden Alters davon, wenn ein Haus ohne Hindernisse geplant wird. Bereits junge Familien genießen den Komfort: Kein Kinderwagen muss über Treppen gehoben werden, und Kleinkinder bewegen sich gefahrloser ohne steile Stufen im Haus. Nicht nur im Alter, sondern auch bei Krankheit, Unfall oder Familienzuwachs zahlt es sich aus, früh an Barrierefreiheit zu denken. Wer heute klug plant, erspart sich morgen viele Umstände und Kosten.
Frühzeitige Planung statt teurer Nachrüstung: Später Umbauen kann ins Geld gehen - etwa Türdurchbrüche zu verbreitern oder ein Bad nachträglich umzurüsten, ist aufwendig. Deutlich günstiger ist es, solche Features direkt beim Neubau einzuplanen. Studien zeigen, dass barrierefreies Bauen im Neubau nur ca. 1-3 % Mehrkosten verursacht. Im Vergleich dazu können Umbaumaßnahmen im Bestand ein Vielfaches kosten. Wer vorausschauend baut, investiert also nur geringfügig mehr und erspart sich teure Anpassungen in der Zukunft.
Alltagsszenarien - jeder profitiert: Barrierefreiheit bedeutet Lebensqualität in vielen Lebenslagen. Einige Beispiele aus dem Alltag:
- Die junge Familie: Der Kinderwagen rollt stufenlos ins Haus, und wenn das Baby zum Kleinkind heranwächst, gibt es keine gefährlichen Treppen im Wohnbereich. Alle Räume auf einer Ebene bedeuten mehr Sicherheit und weniger Stress.
- Unfall oder Krankheit: Ein Beinbruch oder eine vorübergehende Mobilitätseinschränkung kann jeden treffen. In einem barrierefreien Haus gelangen Sie auch mit Krücken oder Rollstuhl problemlos vom Eingang bis ins Bad. Breite Türen und ein ebenerdiges Duschbad sorgen dafür, dass Sie Ihr Zuhause ohne fremde Hilfe nutzen können.
- Wohnen im Alter: Treppensteigen fällt weg, Schwellen sucht man vergeblich - Senioren bleiben in einem barrierefreien Haus länger selbstständig. Küche, Bad und Schlafzimmer auf einer Ebene ermöglichen es, auch bei nachlassender Kraft im gewohnten Heim zu bleiben, ohne auf Komfort zu verzichten.
Diese Beispiele zeigen: Barrierefrei bauen lohnt sich für alle. Es erhöht den Wohnkomfort, die Sicherheit und die Unabhängigkeit in jedem Lebensabschnitt. Und nicht zuletzt steigert ein barrierefreies Zuhause auch den Wert Ihrer Immobilie - schließlich steigt die Nachfrage nach generationengerechtem Wohnen stetig.
Jetzt kompakt und individuell planen lassen - Ihr Traum vom Eigenheim im Bergischen Land wartet!
2. Was bedeutet „barrierefrei bauen“ konkret?
Barrierefreiheit ist kein vages Modewort, sondern klar definiert. Die DIN-Norm 18040-2 legt detailliert fest, was ein barrierefrei nutzbares Wohnhaus ausmacht. Im Kern geht es darum, dass alle Bereiche des Hauses problemlos und ohne fremde Hilfe zugänglich sind - selbst für Menschen mit Gehhilfen oder im Rollstuhl. Dazu gehören bestimmte Mindestmaße für Bewegungsflächen, Türbreiten, keine Höhenhindernisse und ergonomische Ausstattungsdetails. Wichtig: Man unterscheidet zwischen allgemeiner Barrierefreiheit und uneingeschränkter Rollstuhltauglichkeit. Letztere stellt noch höhere Anforderungen, z. B. an Bewegungsflächen und Türbreiten, ist aber für maximalen Wohnkomfort empfehlenswert.
Definition nach DIN 18040-2: Ein Wohngebäude gilt als barrierefrei, wenn eine Person mit motorischen oder sensorischen Einschränkungen alle Räume ohne besondere Erschwernis nutzen kann. Das schließt technische Hilfsmittel ein - z. B. dass ein Rollstuhlfahrer ohne fremde Hilfe von der Haustür bis in die Dusche gelangen kann. Viele Bundesländer (auch Nordrhein-Westfalen) haben Teile dieser Norm bereits verbindlich in die Bauordnung übernommen. Für private Bauherren ist die Norm zwar „nur“ Empfehlung, aber eine sehr sinnvolle: Sie dient als Planungsgrundlage, um breite Türen, ausreichend Bewegungsfläche und sichere Bedienelemente von Anfang an einzuplanen.

Nachfolgend einige konkrete Kriterien des barrierefreien Bauens im Wohnhaus (Auszug aus DIN 18040-2 und Praxisbeispielen):
- Großzügige Bewegungsflächen: In Wohnräumen und Fluren müssen genügend Freiräume vorhanden sein, damit man mit Rollator oder Rollstuhl manövrieren kann. Vorgabe sind mindestens 120 × 120 cm Bewegungsfläche vor wichtigen Einrichtungen (z. B. vor WC, Dusche, Möbeln) - für eine vollständige Rollstuhlnutzung sogar 150 × 150 cm. Diese Wendekreise sollten im Grundriss einkalkuliert werden, damit kein Zimmer zu eng gerät.
- Breite Türen und Durchgänge: Normale Zimmertüren reichen oft nicht aus. Mindestens 80 cm lichte Durchgangsbreite sind vorgeschrieben, um mit Gehhilfen durchzukommen. Für Rollstuhlfahrer rechnet man mit 90 cm und mehr. Auch die Haustür und Terrassentüren sollten extra breit (ca. 90-100 cm) und vor allem schwellenlos sein. Türen müssen leichtgängig zu öffnen sein (gegebenenfalls mit Automatik) und sollten keine hohen Türschwellen aufweisen.
- Keine Stufen oder Schwellen: Absolute Niveaugleichheit ist das Ideal. Alle Hauptwege im Haus und am Eingang sollen stufenlos gestaltet sein. Kleine Schwellen sind maximal bis 2 cm erlaubt (z. B. an der Dusche oder Terrassentür), mehr aber nicht - alles darüber gilt als Barriere. Im Optimalfall wird auch diese 2-cm-Schwelle durch bodengleiche Konstruktionen vermieden. Außenwege können mit sanfter Rampe ausgeführt werden, falls Höhenunterschiede am Grundstück bestehen.
- Barrierefreie Sanitärausstattung: Gerade im Bad zeigt sich Barrierefreiheit ganz praktisch. Eine bodengleiche Dusche (ohne Wanneinstieg) ist Pflicht - sie ist nicht nur rollstuhlgerecht, sondern für alle Generationen komfortabel. Vor WC, Waschbecken und Dusche müssen genügend Freiräume bleiben (mind. 120 × 120 cm, für Rollstuhlnutzung 150 × 150 cm Bewegungsfläche), sodass auch eine Pflegeperson sich mitbewegen könnte. Haltegriffe in Dusche und neben dem WC geben zusätzliche Sicherheit; Wände werden dafür bereits verstärkt vorbereitet. Ein erhöhtes WC und ein unterfahrbarer Waschtisch erleichtern die Nutzung für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
- Ergonomische Details im ganzen Haus: Barrierefreiheit steckt oft in den kleinen Dingen: Zum Beispiel werden Lichtschalter etwas niedriger angebracht (ca. 85 cm ab Boden), damit sie im Sitzen erreichbar sind. Fenstergriffe positioniert man eher unten am Flügel. Moderne Einhebel-Armaturen und Türgriffe in Bügelform lassen sich leichter bedienen als runde Drehknöpfe. Auch kontrastreiche Markierungen (z. B. an Stufen oder Glastüren) helfen Sehbehinderten. Ein vorausschauend gebautes Haus berücksichtigt solche Details, ohne dass sie optisch stören - Komfort und Ästhetik schließen einander nicht aus.
Diese Aufzählung zeigt: Barrierefrei bauen heißt gründlich planen. Es geht nicht nur um Rollstuhlrampen, sondern um ein Wohnkonzept ohne Engpässe und Stolperfallen. Wichtig ist die individuelle Abstimmung: Jede Familie hat andere Bedürfnisse. Vielleicht wünscht man sich breite Türen und eine bodengleiche Dusche - aber auf die Vorbereitung für einen Treppenlift kann man verzichten, wenn es ein Bungalow wird. Als erfahrene Planer beraten wir Sie, welche Maßnahmen für Ihr Leben Sinn ergeben. Sie erhalten bei Weinrath barrierefreie Ausstattung nach Maß - von funktional bis luxuriös, je nach Wunsch (z. B. Wellness-Dusche, Smart-Home-Steuerung oder behindertengerechte Kücheneinrichtung). So verbinden wir Komfort, Sicherheit und Ästhetik auf ideale Weise in Ihrem neuen Zuhause.
Unsere Town & Country Häuser
3. Haustypen für barrierefreies Bauen
Ist ein barrierefreies Zuhause an einen bestimmten Haustyp gebunden? Nicht unbedingt - nahezu jeder Haustyp lässt sich mit kluger Planung barrierearm gestalten. Allerdings bieten sich einige Bauformen besonders an, wenn man ohne Treppen und Hindernisse wohnen möchte. Hier stellen wir die gängigsten Lösungen vor, die bei unseren Bauherren in Remscheid, Solingen, Wuppertal und Umgebung beliebt sind.
Barrierefrei, stilvoll und zeitlos: Der Bungalow ist die perfekte Wahl für komfortables Wohnen auf einer Ebene. In einem Bungalow entfällt das Thema Treppen komplett - alle Wohnräume liegen im Erdgeschoss. Gerade Senioren oder Menschen mit Mobilitätseinschränkungen profitieren von der schwellenlosen Bauweise, da kein Treppenlift und keine aufwändige Aufzugslösung nötig ist. Doch auch junge Familien schätzen den Bungalow: Kinder können gefahrlos herumlaufen, und Eltern haben alle Räume gut im Blick, ohne ständig Treppen steigen zu müssen.
Ein weiterer Pluspunkt: Bungalows lassen sich sehr flexibel gestalten. Von kompakt bis großzügig, von klassisch bis modern - alles ist möglich, solange das Grundstück ausreichend Platz bietet. Ob offene Grundrissgestaltung mit fließenden Übergängen zwischen Wohnküche und Wohnzimmer oder klare Trennung zwischen Wohn- und Schlafbereich: Auf einer Ebene kann man Räume großzügig verbinden, was dem barrierefreien Konzept entgegenkommt. Zudem erlaubt es die ebenerdige Bauweise, große Fenster und Terrassentüren einzuplanen, die den Garten quasi zum Teil des Wohnraums machen - selbstverständlich ohne Absatz dazwischen.
Wichtig zu beachten: Ein Bungalow benötigt in der Regel eine größere Grundstücksfläche als ein mehrstöckiges Haus, da die gesamte Wohnfläche ebenerdig untergebracht wird. Im Bergischen Land, wo Baugrundstücke oft hügelig und nicht unbegrenzt groß sind, muss man gut planen: Passt der gewünschte Bungalow auf das Grundstück? Gibt es genug Freiraum für Garten und Stellplätze? Unser Team prüft das im Vorfeld genau und passt den Entwurf bei Bedarf an (zum Beispiel durch einen etwas kompakteren Grundriss oder einen Winkelbungalow, der optimal auf die Grundstücksform zugeschnitten ist). Der Bungalow bleibt dennoch der barrierefreie Favorit, weil er wie kein zweiter Haustyp eingeschossigen Wohnkomfort bietet.
Nicht jeder Bauherr möchte auf zwei Etagen verzichten. Vielleicht ist das Grundstück klein, oder man bevorzugt eine Aufteilung von Wohn- und Schlafbereichen auf unterschiedliche Stockwerke. Die gute Nachricht: Auch in einem klassischen Einfamilienhaus (mit 1½ oder 2 Geschossen) lässt sich Barrierefreiheit verwirklichen - insbesondere, wenn man sich auf das Erdgeschoss als barrierefreie Wohnzone konzentriert.
Die Idee dahinter: Alle wichtigen Räume für das tägliche Leben werden im Erdgeschoss barrierefrei geplant, sodass man im Bedarfsfall komplett auf einer Ebene wohnen kann. Konkret bedeutet das: Im Erdgeschoss befindet sich neben Wohnbereich und Küche auch mindestens ein Schlafzimmer oder Gästezimmer sowie ein vollwertiges Duschbad, die beide ohne Stufen erreichbar sind. Somit könnte das Erdgeschoss später als eigenständige Wohneinheit dienen - ideal, falls man im Alter die Treppe meiden möchte oder ein Familienmitglied zeitweise unten wohnen soll (z. B. nach einer OP).
Ein solches Einfamilienhaus sieht von außen oft gar nicht „besonders“ aus - die Barrierefreiheit steckt in den Details der Planung. Türbreiten im Erdgeschoss werden großzügig gehalten, Flure extra breit ausgelegt. Die Treppe ins Obergeschoss gestaltet man so, dass ein Treppenlift bei Bedarf installiert werden kann (das heißt: gerade Läufe, ausreichend Breite und idealerweise schon Stromanschlüsse vorbereiten). Alternativ lässt sich in der Architektur gleich ein Aufzugsschacht vorsehen, der zunächst als Abstellkammer genutzt werden kann - und bei Bedarf mit einem Lift ausgestattet wird.
Im Obergeschoss selbst müssen nicht zwingend alle Räume barrierefrei sein, solange das Erdgeschoss als Wohnalternative funktioniert. Dennoch empfehlen wir, wo möglich auch oben einige Grundsätze zu beachten (etwa bodengleiche Duschen in jedem Bad oder Schwellenfreiheit bei Balkontüren). Das kostet wenig extra, erhöht aber den Wert und die Zukunftssicherheit des Hauses. Insgesamt bietet ein Einfamilienhaus mit vorbereitetem barrierefreien Erdgeschoss eine gelungene Mischung aus Flexibilität und Zukunftsvorsorge: Man genießt die klassische Aufteilung eines Hauses, hat aber immer die Option, komplett im Erdgeschoss zu leben.
Für Bauherren, die eine zweigeschossige Stadtvilla oder ein größeres Haus bevorzugen, ist die Barrierefreiheit ebenfalls planbar. Hier rücken technische Lösungen stärker in den Fokus - allen voran der Hausaufzug. Moderne Aufzugsysteme für Einfamilienhäuser sind kompakt und längst nicht mehr unerschwinglich. Schon bei der Planung der Stadtvilla kann ein Aufzugsschacht berücksichtigt werden, der sich harmonisch ins Treppenhaus oder den Grundriss integriert. Ob der Lift sofort eingebaut oder zunächst nur vorbereitet wird (z. B. als zusätzliche Abstellfläche), ist frei wählbar. Wichtig ist: Die Option für einen Aufzug gibt Ihnen maximale Bewegungsfreiheit über beide Etagen, was im Alter oder bei Handicap Gold wert ist.
Neben dem Aufzug gibt es weitere Strategien: Viele unserer Kunden entscheiden sich dafür, in der Stadtvilla eine Räumlichkeit im Erdgeschoss als potenzielles Schlafzimmer einzuplanen. Oft wird ein Arbeitszimmer oder Gästezimmer im Erdgeschoss vorgesehen, das im Alltag normal genutzt wird, aber im Bedarfsfall als Schlafzimmer umfunktioniert werden kann. Kombiniert mit einem Duschbad im Erdgeschoss hat man so wieder eine vollständige Wohnebene, falls Treppensteigen irgendwann schwierig wird. Das bietet sich insbesondere an, wenn man (noch) keinen Aufzug einbauen möchte - man behält sich dann einfach die Erdgeschoss-Option offen.
Architektonisch muss eine barrierefreie Stadtvilla keine Kompromisse eingehen. Große repräsentative Eingangsbereiche lassen sich ebenfalls stufenlos gestalten - oft mit Doppelhaustüren, Rampen oder überdachten Zugängen, die elegant ins Erscheinungsbild integriert werden. In einer Stadtvilla hat man meist zwei Vollgeschosse, was den Vorteil bietet, dass im Obergeschoss keine Dachschrägen sind. So kann auch das obere Stockwerk - sollte man es mit einem Aufzug erschließen - vollständig barrierefrei nutzbar gemacht werden (z. B. breitere Türdurchgänge, Platz für einen Rollstuhl in jedem Raum etc.). Kurz gesagt: Auch wer großzügig auf zwei Etagen wohnen will, muss auf Barrierefreiheit nicht verzichten. Mit Aufzug und guter Planung verbinden wir in einer Stadtvilla das Beste aus beiden Welten: repräsentatives Wohnen und uneingeschränkte Zugänglichkeit.
Tipp: Egal ob Bungalow, klassisches Einfamilienhaus oder Stadtvilla - wir von Weinrath Immobilien passen jeden Haustyp individuell an Ihre Bedürfnisse an. Als Lizenzpartner von Town & Country Haus verfügen wir über eine breite Auswahl bewährter Hauskonzepte, die wir flexibel verändern und ausstatten können. Barrierefreiheit ist dabei ein häufig geäußerter Wunsch, den wir gern erfüllen. Sprechen Sie uns frühzeitig darauf an - fast jeder Grundriss lässt sich generationengerecht gestalten, ohne dass Sie auf Ihre Traumarchitektur verzichten müssen.
4. Innen & außen: Planung bis ins Detail
Barrierefreies Bauen umfasst weit mehr als den Grundriss. Komfort entsteht im Detail - durch eine durchdachte Gestaltung von Innenräumen und Außenanlagen. Vom Eingang über die Wohnräume bis zum Garten sollten alle Bereiche ins Konzept einbezogen werden. Hier beleuchten wir, worauf es bei der Planung von Innen & Außen ankommt, um ein wirklich komfortables, barrierefreies Wohnumfeld zu schaffen.
Küche: In einer barrierefreien Küche steht Ergonomie an erster Stelle. Eine offene Küche mit ausreichend Bewegungsfläche ist ideal, damit man auch mit einer Gehhilfe oder im Rollstuhl bequem hantieren kann. Planungstipps sind z. B. unterfahrbare Arbeitsplatten (damit man mit einem Rollstuhl oder Sitzstuhl nah genug herankommt) und höhenverstellbare Küchenelemente. Oberschränke können mit Absenk-Mechanismus versehen werden, sodass man auch im Sitzen alles erreicht. Geräte wie Backofen und Geschirrspüler montiert man am besten in Greifhöhe (z. B. erhöht eingebaut), um rückenschonend zu arbeiten. Generell gilt: In einer barrierefreien Küche sollte genügend Platz vorhanden sein, um sich zu drehen und wenden - mindestens eine Freifläche von 120 × 120 cm, besser mehr, zwischen den Möbelzeilen. Rutschfeste Böden und gut beleuchtete Arbeitsbereiche erhöhen die Sicherheit zusätzlich.
Bad: Das Badezimmer ist oft der anspruchsvollste Raum bei der barrierefreien Planung, aber auch der wichtigste. Hier empfehlen wir eine Ausstattung, die sowohl funktional als auch optisch ansprechend ist. Eine ebenerdige Dusche ist heutzutage Standard - sie vermeidet nicht nur Barrieren, sondern wirkt auch modern und großzügig. Planen Sie die Dusche ruhig etwas größer (z. B. 1,20 × 1,20 m), damit auch eine Sitzgelegenheit oder eine zweite Person Platz hat. Eine feste Sitzbank oder ein klappbarer Duschsitz bieten Komfort und Sicherheit beim Duschen. Neben der Dusche ist genügend Abstellfläche für Shampoo & Co. in Reichweite sinnvoll, damit man sich nicht bücken oder strecken muss. Das WC wird in barrierefreien Bädern etwas höher montiert (ca. 46-48 cm Sitzhöhe statt ~40 cm), um das Hinsetzen und Aufstehen zu erleichtern. Bei Bedarf kann ein Wand-WC später mit Haltegriffen nachgerüstet werden - deshalb achten wir darauf, dass hinter den Fliesen Verstärkungen angebracht sind. Ein unterfahrbarer Waschtisch (freier Raum darunter für Knie bzw. Füße) ermöglicht das Waschen im Sitzen; die Armaturen sollten leicht einhändig bedienbar sein. Große Spiegel, rutschhemmende Bodenfliesen und ein Notrufknopf (optional) runden das barrierefreie Bad ab. Trotz aller Funktionalität muss die Ästhetik nicht leiden: Mit hochwertigen Fliesen, moderner Sanitärkeramik und durchdachter Beleuchtung entsteht ein Wohlfühlbad, das zufällig auch barrierefrei ist.
Eingangsbereich: Der Hauseingang ist die Visitenkarte Ihres Hauses - und zugleich der erste „Prüfstein“ für Barrierefreiheit. Ein barrierefreier Eingang sollte überdacht sein (Schutz vor Witterung) und ausreichend beleuchtet. Ideal ist ein stufenloser Zugang: entweder ebenerdig vom Gehweg/Carport aus oder über eine sanft geneigte Rampe, falls das Haus leicht erhöht liegt. Wichtig ist eine ausreichende Bewegungsfläche vor der Haustür (mind. 1,50 × 1,50 m), damit man die Tür bequem öffnen kann, auch mit Rollstuhl oder Kinderwagen. Die Haustür selbst wählt man am besten mit Seitenteil oder Glas, um mehr Licht und Sicht zu haben - und natürlich mit einer Breite von etwa 1 m für Komfort. Ein Vordach oder Windfang schützt beim Aufschließen vor Regen. Automatische Türöffner oder Smart-Lock-Systeme sind sinnvolle Extras: So kann die Tür z. B. per Fernbedienung oder Fingerscan geöffnet werden, was für Rollstuhlfahrer oder wenn man schwer trägt (Einkäufe!) sehr hilfreich ist. Denken Sie auch an ebene Fußmatten oder Bodenbeläge im Eingangsbereich - versenkte Fußabstreifer verhindern Stolperkanten. Innen sollte es keine Schwelle zwischen Haustür und Flur geben; hier arbeiten wir mit bodengleichen Türschwellen und cleverer Abdichtung (Drainagesysteme bei außen liegenden Türen, damit kein Wasser ins Haus läuft).
Flur und Treppenhaus: Im Inneren ist ein großzügiger Flur Gold wert. Planen Sie Verkehrswege eher etwas breiter als zu schmal - ein Meter Flurbreite gilt als Minimum, besser 1,20 m, damit zwei Personen bequem aneinander vorbeikommen oder ein Rollstuhl gut manövrieren kann. In Wendebereichen oder vor Türen sind wieder 1,50 × 1,50 m Freifläche anzustreben, insbesondere vor Treppen oder Fahrstühlen. Die Treppe selbst, falls vorhanden, sollte gerade verlaufen oder mit großen Podesten, damit sie liftgeeignet ist. Wir empfehlen eine durchgehende Handlauf auf beiden Seiten der Treppe für sicheren Halt. Auch kontrastreiche Streifen an den Stufenkanten verbessern die Sichtbarkeit. Sollte mal der Strom ausfallen, sorgen Notbeleuchtungen im Flur (z. B. LED-Bänder am Boden oder Bewegungsmelder-Lichter) dafür, dass man sicher den Weg findet. All diese Maßnahmen im Innenbereich dienen einem Ziel: Komfortables, sicheres Bewegen im ganzen Haus - ohne Engpässe und Stress.
Die beste barrierefreie Hausplanung nützt wenig, wenn man außen vor der Tür auf Hindernisse trifft. Deshalb beziehen wir die Gestaltung der Außenanlagen von Beginn an mit ein. Schon bei der Grundstücksplanung achten wir auf einen nahtlosen Übergang von draußen nach drinnen.
Zugang & Wege: Der Weg vom Gartentor oder der Garage zur Haustür sollte eben und rutschfest sein. Treppen im Eingangsbereich lassen sich oft durch eine geschickte Geländeanpassung vermeiden - zum Beispiel, indem das Haus nicht unnötig hoch aus dem Boden ragt. Sollte eine gewisse Höhe überwunden werden müssen (bei Hanggrundstücken in Wuppertal oder Remscheid nicht unüblich), integrieren wir eine Rampe mit maximal 6 % Steigung oder flache breite Stufen mit Rampe parallel. Wichtig ist eine ausreichende Breite der Wege (mind. 1,20 m), sodass zwei Personen nebeneinander gehen können oder ein Rollstuhl bequem Platz hat. Kurven und Eingangsbereiche planen wir so, dass genügend Wendefläche vorhanden ist. Im Dunkeln sorgen Bewegungsmelder-Lampen für automatische Beleuchtung entlang der Wege - damit man jederzeit trittsicher zum Haus gelangt.
Carport/Garage: Für Autofahrer mit Handicap - oder generell für komfortables Ein- und Aussteigen - ist ein Carport oft idealer als eine enge Garage. Unter einem Carport hat man seitlich mehr Bewegungsfreiheit, um z. B. eine Wagentür ganz zu öffnen oder sogar einen Rollstuhl neben dem Auto bereitzustellen. Außerdem entfällt eine schwere Garagentor-Betätigung (sofern nicht elektrisch). Wenn Sie lieber eine Garage möchten, achten wir auf eine überbreite Garage sowie ein elektrisches Tor mit Fernbedienung. Integrierte Türen (eine Nebentür vom Carport/Garage ins Haus) sollten ebenfalls schwellenlos sein. Von Ihrem Stellplatz bis ins Haus führen wir einen überdachten, ebenen Zugang - kein Stolpern über Bordsteinkanten oder Stufen. Übrigens: Direkt am Hauseingang ist ein überdachter Carport im bergischen Regenwetter ein echter Segen, nicht nur für mobilitätseingeschränkte Personen.
Terrasse & Garten: Ihre Terrasse verbinden wir möglichst ohne Höhenunterschied mit dem Wohnzimmer. Moderne Terrassentüren gibt es als Nullschwellen-Varianten, bei denen Innen- und Außenboden exakt gleich hoch liegen. Damit Regenwasser draußen bleibt, werden Drainagerinnen oder -roste am Übergang installiert. So können Sie mit einem Schritt oder Rollstuhl gleichermaßen bequem ins Freie gelangen. Die Terrasse selbst sollte einen gut befestigten, ebenen Belag haben (rauhe, rutschfeste Platten oder Holzdeck mit glatter Oberfläche). Vermeiden lassen sich Stufen im Garten nicht immer - etwa wenn das Gelände abfällt. Hier planen wir alternative Routen: z. B. einen geschwungenen Gartenweg mit sanfter Steigung statt steiler Treppe. Auch an Hochbeete für bequemes Gärtnern oder eine Sitzgelegenheit im Schatten denken wir gern mit. Mit etwas Kreativität entstehen barrierefreie Außenbereiche, die nicht nach „Behindertengerechtigkeit“ aussehen, sondern einfach schön und praktisch sind.
Zusammengefasst bedeutet barrierefreie Außenplanung: Stolpersteine aus dem Weg räumen - im wahrsten Sinne. Vom Parkplatz bis zur Terrasse soll alles leicht erreichbar sein. Damit verschwimmen die Grenzen zwischen drinnen und draußen: Sie können den Garten genießen, wann immer Sie möchten, ohne erst Hürden überwinden zu müssen.
Eine wunderbare Ergänzung zum barrierefreien Bauen ist die Hausautomation (Smart Home). Elektrische und digitale Helfer nehmen einem viele Handgriffe ab - das kommt besonders Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugute, aber im Grunde freut sich jeder über mehr Komfort. Schon einfache Installationen erhöhen die Selbstständigkeit enorm.
Elektrische Rollläden: Anstatt jeden Morgen alle Rollläden manuell hochzuziehen, erledigt ein Knopfdruck oder Zeitprogramm das für Sie. Vor allem schwer zugängliche Fenster (z. B. Dachfenster oder Fenster hinter Möbeln) sollten motorisiert sein. Für Rollstuhlfahrer oder kleinwüchsige Menschen sind elektrische Rollläden oft die einzige Möglichkeit, diese ohne Hilfe zu bedienen. Heute gehören funkgesteuerte Rollläden fast zum Standard - wir empfehlen sie jedem Bauherren, der barrierefrei plant.
Beleuchtung und Heizung per App: Intelligente Smart-Home-Systeme erlauben die Steuerung von Licht, Heizung und Geräten per Smartphone oder Sprachassistent. Das bedeutet: Kein mühsames Bücken zum Thermostatventil - die Temperatur regeln Sie bequem vom Sofa aus. Oder Sie schalten das Licht im ganzen Haus mit einem Sprachbefehl aus, anstatt jeden Schalter einzeln zu betätigen. Insbesondere, wenn die Mobilität eingeschränkt ist, schenken solche Funktionen ein Stück Unabhängigkeit. Man kann das Haus sogar so programmieren, dass bei Dunkelheit automatisch Lichter angehen, sobald jemand den Raum betritt (Bewegungsmelder) - praktisch und sicher.
Türkommunikation und Sicherheit: Moderne Haustürsprechstellen mit Videokamera ermöglichen es, von jedem Raum aus zu sehen, wer vor der Tür steht, und die Tür zu öffnen. Das ist für alle Bewohner ein Gewinn an Sicherheit. Für jemanden, der nicht gut zu Fuß ist, entfällt damit der Gang zur Tür - ein Fingertipp auf dem Tablet genügt, um Besuch hereinzulassen. Auch automatische Türschlösser (mit Code oder Fingerabdruck) sind hilfreich, weil kein manövrierendes Schlüsseldrehen nötig ist. Und denken wir an Rauchmelder: Im Smart Home lassen sie sich vernetzen und alarmieren im Notfall auch über Vibrationsalarm oder Blitzlicht - wichtig für Hörgeschädigte.
Assistenzsysteme: Geht man noch einen Schritt weiter, gibt es spezialisierte Assistenztechnik, z. B. Notrufsysteme, die Stürze erkennen und Hilfe rufen, oder motorische Türöffner im Innenbereich. Vieles davon kann bei Bedarf nachgerüstet werden, wenn die Grundinfrastruktur stimmt (z. B. Leerrohre für Strom und Netzwerk). Deshalb planen wir auf Wunsch entsprechende Vorbereitungen ein.
In Summe bietet Hausautomation einen echten Zusatznutzen: Sie erhöht Komfort und Sicherheit für alle Bewohner. In einem barrierefreien Haus sorgt Smart Home dafür, dass man trotz eventueller körperlicher Einschränkungen selbstbestimmt wohnen kann. Und für die technikaffine junge Generation ist es ohnehin ein attraktives Feature. Wir beraten Sie gern, welche Smart-Home-Lösungen sinnvoll sind - von elektrischen Rollläden über automatische Haustüren bis hin zur kompletten intelligenten Haussteuerung.
5. Förderungen & finanzielle Vorteile beim barrierefreien Bauen

Viele Bauherren fragen sich: Ist barrierefrei bauen nicht viel teurer? Wie bereits erwähnt, halten sich die Mehrkosten im Neubau in Grenzen (geschätzt um 1-4 % der Bausumme). Doch selbst diese Investition muss man natürlich stemmen. Die gute Nachricht: Es gibt Förderprogramme und finanzielle Hilfen, die speziell barrierereduziertes Bauen unterstützen. Wer sich informiert und richtig plant, kann Zuschüsse nutzen und so den Geldbeutel schonen.
Auf Bundesebene war lange das Programm 455-B der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die wichtigste Förderung für Barrierefreiheit. Darüber konnten Bauherren und Eigentümer einen Investitionszuschuss für Barrierereduzierung erhalten. Gefördert wurden sowohl Einzelmaßnahmen (z. B. nur das Bad umbauen) als auch das Erreichen des Standards Altersgerechtes Haus. Die Höhe der Zuschüsse orientierte sich an den Kosten des Vorhabens: Bei Einzelmaßnahmen gab es 10 % der Kosten als Zuschuss, bis max. 2.500 € pro Wohneinheit, beim umfassenden barrierefreien Neubau oder Umbau zum „Altersgerechten Haus“ waren es 12,5 % der Kosten, bis max. 6.250 €. Beispiel: Wenn Sie rund 50.000 € in barrierefreie Ausstattung investieren, steuerte die KfW bis zu 6.250 € bei - ein attraktiver Zuschuss, den man nicht zurückzahlen muss.
Aktueller Stand: Aufgrund hoher Nachfrage sind die Mittel für dieses Zuschussprogramm zeitweise ausgeschöpft. 2025 konnten vorerst keine neuen Anträge gestellt werden. Allerdings lohnt es sich, die Lage im Blick zu behalten - politische Entscheidungen können das Programm wieder aufleben lassen. Wir informieren und unterstützen Sie gerne rund um das Thema Förderung. Sollte der Zuschuss 455-B aktuell nicht verfügbar sein, gibt es Alternativen.
Barrierefreies Bauen lässt sich oft mit anderen Förderprogrammen kombinieren. Ein typisches Beispiel: Sie planen ein energieeffizientes Massivhaus (z. B. KfW-Effizienzhaus 40) und bauen es gleichzeitig barrierearm. Die KfW-Effizienzhaus-Förderkredite oder Zuschüsse für energiesparendes Bauen können Sie in Anspruch nehmen und zusätzlich eine Förderung für Barrierefreiheit - das eine schließt das andere nicht aus. Zwar darf man für exakt dieselbe Maßnahme nicht doppelt Fördermittel kassieren, aber unterschiedliche Programme nebeneinander nutzen, ist möglich. Auch das Land NRW bietet im Rahmen der Wohnraumförderung zinsgünstige Darlehen an, die Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren einschließen (besonders relevant, wenn Sie z. B. eine Einliegerwohnung barrierefrei gestalten oder zur Vermietung bauen). Hier kann pro Wohneinheit ein hoher Kreditbetrag zu vergünstigten Konditionen beantragt werden. Wir unterstützen Sie dabei, die passenden Töpfe zu finden - oft ergeben sich finanzielle Vorteile durch clevere Förder-Kombination.
Die Investition in Barrierefreiheit zahlt sich langfristig aus. Einerseits erhöhen Sie den Wert Ihrer Immobilie - barrierefreie oder -arme Häuser sind sehr gefragt, gerade in einer älter werdenden Gesellschaft. Andererseits können bestimmte Aufwendungen steuerlich geltend gemacht werden, insbesondere wenn eine anerkannte Behinderung vorliegt (Stichwort außergewöhnliche Belastungen oder Pflegekosten). Hierzu sollte man sich von einem Steuerberater beraten lassen. Unterm Strich gilt: Barrierefrei bauen ist eine Investition in die Zukunft, die nicht nur Lebensqualität, sondern oft auch finanziellen Mehrwert bringt.
Nicht zu vergessen - sollten Sie oder ein Mitbewohner bereits einen anerkannten Pflegegrad haben, stellt die Pflegeversicherung Zuschüsse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bereit. Pro Haushalt sind bis zu 4.000 € möglich, um z. B. eine bodengleiche Dusche, Treppenrampe oder Türverbreiterung zu finanzieren. Dies kann zwar bei einem Neubau nicht im Voraus beantragt werden, aber wenn später Anpassungen nötig werden (oder wenn Sie einen Pflegegrad erwerben), kann dieser Zuschuss helfen. Auch hier beraten wir Sie und zeigen Wege auf, wie Sie finanzielle Unterstützung erhalten.
Barrierefreiheit muss kein Kostenhindernis sein. Von staatlichen Zuschüssen über zinsgünstige Darlehen bis zu Pflegekassen-Leistungen - es gibt viele Hebel, an denen man ansetzen kann. Lassen Sie sich von uns zur Förderung beraten. Wir kennen die aktuellen Programme in NRW und bundesweit und helfen Ihnen, den Förderdschungel zu durchblicken. Oft übernimmt auch unsere Partnerbank oder ein Finanzierungsberater die Antragsformalitäten, sodass Sie sich entspannt zurücklehnen können. Nutzen Sie diese Chancen - jeder Euro Zuschuss macht Ihr barrierefreies Traumhaus ein Stück günstiger!
6. Grundstück & Grundriss: das müssen Bauherren wissen
Neben Hausentwurf und Ausstattung spielt auch das Thema Grundstück eine große Rolle beim barrierefreien Bauen. Denn nicht jedes Grundstück ist von Natur aus ideal, um ein ebenerdiges Wohnkonzept umzusetzen. Hier sind einige Punkte, die Bauherren in Remscheid, Solingen, Wuppertal und Umgebung beachten sollten - von der Grundstücksgröße bis zur Beschaffenheit - und wie wir von Weinrath Sie dabei unterstützen.
Platzbedarf für Bewegungsfreiheit:
Ein barrierefreier Grundriss benötigt oft etwas mehr Fläche als ein herkömmlicher, da Flure breiter sind und Räume größer dimensioniert werden (Stichwort Wendeflächen, siehe Abschnitt 2). Das bedeutet nicht, dass Ihr Haus zwangsläufig viel größer werden muss - aber ein sinnvoller Puffer an Wohnfläche ist ratsam, um Enge zu vermeiden. Beispielsweise fällt ein barrierefreies Bad meist geräumiger aus als ein Standardbad; auch ein möglicher Schlafraum im Erdgeschoss kommt hinzu. Wenn Sie also bisher 120 m² Wohnfläche geplant hatten, könnten 130 m² Ihnen deutlich mehr Komfort bieten. Diese Mehrfläche sollten Sie bei der Grundstückssuche berücksichtigen. Besonders ein Bungalow benötigt, wie erwähnt, ausreichend Baugrund, da alles auf einer Ebene verteilt wird. Wir empfehlen, für einen barrierefreien Bungalow mit etwa 100 m² Wohnfläche ein Grundstück von mindestens 400-500 m² einzuplanen (je nach Bebauungsplan und gewünschtem Garten). Für größere Wohnflächen entsprechend mehr. Bei zweigeschossigen Häusern ist der Flächenbedarf etwas geringer, da man auf gleicher Grundfläche mehr Wohnraum unterbringt - aber auch hier gilt: ein paar extra Quadratmeter schaffen Bewegungsfreiheit und Komfort.
Regionale Grundstücksgegebenheiten:
In unseren Baugebieten Remscheid, Solingen, Wuppertal und im Bergischen Land stoßen wir oft auf besondere Herausforderungen: Die Landschaft ist teils hügelig, Bauplätze sind nicht immer eben und vor allem sind Grundstücke begehrt und rar. Das führt oft dazu, dass die verfügbaren Parzellen etwas kleiner oder verwinkelter sind als etwa auf dem flachen Land. Doch keine Sorge - auch auf 350 m² kann man barrierefrei bauen, wenn man klug plant! Wichtig ist eine geschickte Hausplatzierung und Geländegestaltung. Bei Hanggrundstücken schauen wir z. B., ob man die Zufahrt so legen kann, dass man von oben oder unten ebenerdig ins Haus gelangt. Manchmal bietet sich ein teilunterkellertes Haus an, um Höhenunterschiede auszugleichen (mit Eingang im Kellergeschoss, der ebenerdig zum tieferen Geländeteil liegt). In Wuppertal oder Solingen gibt es zudem Grundstücke in zweiter Reihe, wo eine längere Zuwegung gestaltet werden muss - hier achten wir auf ausreichende Breite für eventuelle Rampen. Typische Grundstücksgrößen in mittleren Lagen liegen oft bei 400-600 m²; in Außenbereichen können es 700 m² und mehr sein. In städtischen Lagen (z. B. Wuppertal-Zentrum) sind Bauplätze manchmal noch kleiner. Mit unserer Erfahrung schätzen wir frühzeitig ein, welcher Haustyp und Grundriss zu welchem Grundstück passt. Unser Ziel ist es, das Optimum aus Ihrem Grundstück herauszuholen, sodass Barrierefreiheit und Gartenflächen in Einklang stehen.
Unterstützung bei Grundstückssuche und -prüfung:
Die Wahl des richtigen Grundstücks ist der erste Schritt zum erfolgreichen Hausbau - und gerade bei speziellen Anforderungen wie Barrierefreiheit sollte man genau hinsehen. Die Bauen und Wohnen Weinrath Immobilien GmbH lässt Sie hier nicht allein: Wir unterstützen Sie aktiv bei der Grundstückssuche. Durch unser regionales Netzwerk in Remscheid, Solingen, Wuppertal und Umgebung erfahren wir oft früh von verfügbaren Bauplätzen. Wir können Ihnen Grundstücksvorschläge unterbreiten oder Tipps geben, wo Sie suchen können. Haben Sie bereits ein Grundstück ins Auge gefasst? Gern prüfen wir dieses für Sie aus bautechnischer Sicht. Passt Ihr Wunschhaus darauf? Ist die Erschließung (Zufahrt, Medienanschlüsse) so machbar, dass ein stufenloser Zugang realisiert werden kann? Gibt es vielleicht Auflagen im Bebauungsplan, die Einfluss auf die Barrierefreiheit haben könnten (z. B. vorgeschriebene Sockelhöhe, die Stufen erfordern würde)? Unsere Experten begleiten Sie schon vor dem Kauf eines Grundstücks, um sicherzustellen, dass Ihr Projekt auf sicherem Boden steht.
Nicht zuletzt übernehmen wir auch die Grundstücksprüfung in Hinsicht auf Beschaffenheit: Boden gutachterlich untersuchen (wichtig für Gründung und evtl. Fundamentabsenkungen, falls man schwellenlos bauen will), Geländevermessung und Planung der Geländehöhe. So vermeiden wir Überraschungen, etwa dass plötzlich doch eine Stufe nötig wäre, weil das Nachbargrundstück höher liegt - all das fließt in unsere Planung ein, bevor der erste Spatenstich erfolgt.
Fazit: Machen Sie den Grundstückskauf nicht allein von Lage und Preis abhängig - achten Sie auch auf Eignung fürs barrierefreie Bauen. Ein wunderschön gelegenes Hanggrundstück mag verlockend sein, aber wenn die Einfahrt extrem steil ist, wird es für Rollatoren oder Rollstühle schwierig. Hier finden wir Lösungen oder raten ggf. zu einer Alternative. Vertrauen Sie auf unsere regionale Marktkenntnis: Wir wissen, worauf es im Bergischen Land ankommt und wo man Kompromisse eingehen kann - und wo lieber nicht. Gemeinsam finden wir das Grundstück, auf dem Ihr barrierefreies Massivhaus sicher und zukunftsfähig gebaut werden kann.
7. Massiv bauen mit Sicherheit - barrierefrei und wertstabil

Ein barrierefreies Zuhause sollte nicht nur komfortabel, sondern auch solide und wertbeständig sein. Deshalb setzen wir auf die Massivbauweise - Stein auf Stein - kombiniert mit umfangreichen Sicherheiten für Sie als Bauherr. Im Folgenden zeigen wir, warum ein massiv gebautes Haus gerade für generationengerechtes Wohnen Vorteile bietet und wie wir von Weinrath (Town & Country Haus) Ihnen ein rundum sicheres Bau-Erlebnis garantieren.
Ein in traditioneller Weise gemauertes Haus steht für Langlebigkeit und Stabilität. Massivhäuser zeichnen sich durch hervorragende Haltbarkeit aus - sie überdauern Generationen, was perfekt zum Konzept „Wohnen für alle Lebensphasen“ passt. Zudem punkten sie mit Wertstabilität: Immobilienkäufer wissen die Qualität von Ziegel, Kalksandstein & Co. zu schätzen, entsprechend hoch ist der Wiederverkaufswert eines Massivhauses. Für barrierefreies Bauen ergeben sich konkrete Vorteile: Massivwände erlauben z. B. das problemlose Anbringen von Haltegriffen, Treppenliften oder schweren Schiebetüren, ohne dass Verstärkungen nötig wären - die Konstruktion ist robust genug. Auch spätere Umbauten (sollte doch mal eine Tür verbreitert oder ein Durchbruch erstellt werden) sind in einem gut geplanten Massivhaus machbar, da wir nichttragende Wände flexibel platzieren. Darüber hinaus bieten massive Wände exzellenten Schall- und Wärmeschutz. Gerade im Alter schätzt man Ruhe im Haus; dank dicker Mauern dringen weniger Geräusche von außen ein. Und energetisch erreichen unsere Massivhäuser leicht KfW-Effizienzhaus-Standards - was Ihnen niedrige Heizkosten und ein angenehmes Wohnklima beschert. Nicht zu vergessen: Stein auf Stein gebaut heißt auch, dass das Haus wertbeständig gegen Witterung und Schädlinge ist - kein aufwändiger Holzschutz nötig, keine Sorge vor Feuchtigkeit in Leichtbauwänden. Ihr barrierefreies Massivhaus ist also nicht nur heute bequem, sondern auch auf Jahrzehnte eine sichere Bank.
Beim Hausbau gibt es leider immer wieder Geschichten von Kostenexplosionen oder endlosen Bauverzögerungen. Bei uns können Sie solche Sorgen vergessen. Als Town & Country Partner bieten wir Ihnen ein einzigartiges Sicherheitspaket für Ihren Hausbau. Konkret umfasst unser Hausbau-Schutzbrief unter anderem:
- Festpreisgarantie: Der Preis, den wir vereinbaren, bleibt fix. Sie müssen keine Angst vor versteckten Mehrkosten haben - Nachtragsangebote gibt es bei uns nicht, sofern wir nicht gemeinsam Zusatzwünsche beschließen. Das gibt Ihnen finanzielle Planungssicherheit von Anfang an.
- Bauzeitgarantie: Wir legen verbindlich fest, wann Ihr Haus bezugsfertig ist. Eine endlose Baustelle über viele Monate? Nicht mit uns. Die Bauzeitgarantie stellt sicher, dass Sie termingerecht einziehen können. Sollte es doch einmal unerwartete Verzögerungen geben, greifen vertraglich vereinbarte Ausgleichszahlungen - so sind Sie abgesichert.
- Qualitätskontrollen: Unabhängige Gutachter überwachen die Bauqualität Ihres Hauses. Mehrere Prüftermine (z. B. durch den TÜV oder DEKRA) während der Bauphase stellen sicher, dass alles fachgerecht und solide ausgeführt wird. Pfusch am Bau hat keine Chance - Sie erhalten am Ende einwandfreie Qualität, dokumentiert durch Prüfprotokolle.
- Bauherren-Schutzbriefe: Zusätzlich sind im Town & Country Schutzbrief weitere Leistungen enthalten, wie eine Bauzeit- und Fertigstellungsversicherung, eine Gewährleistungs-Bürgschaft und eine Absicherung eventueller Fertigstellungsmehrkosten. Selbst im unwahrscheinlichen Fall einer Insolvenz des Bauunternehmers (was Sie bei unserer bonitätsstarken Firma nicht befürchten müssen) wäre Ihr Projekt abgesichert. Kurzum: Ihr finanzielles Risiko ist durch unsere Schutzbriefe auf ein Minimum reduziert.
- Service & Betreuung: Sicherheit bedeutet für uns auch, dass Sie sich gut aufgehoben fühlen. Vom ersten Entwurf bis zur Endabnahme steht Ihnen unser Team mit Rat und Tat zur Seite. Feste Ansprechpartner klären all Ihre Fragen, koordinieren Handwerker und nehmen Ihnen die Bürokratie ab (z. B. Bauanträge, Förderanträge).
All diese Punkte geben Ihnen die Gewissheit: Ihr barrierefreies Massivhaus entsteht ohne böse Überraschungen. Bauen soll Freude machen - gerade, wenn man sein zukünftiges Zuhause für viele Jahre gestaltet. Mit Weinrath Immobilien bauen Sie sicher und stressfrei, damit Sie sich auf das Wesentliche freuen können: den Einzug in Ihr Traumhaus.
Was uns außerdem auszeichnet, ist unsere Verwurzelung in der Region. Als Remscheider Unternehmen betreuen wir Bauherren im gesamten Bergischen Land - und kennen die örtlichen Gegebenheiten, Behörden und Anforderungen in- und auswendig. Diese regionale Erfahrung kommt gerade beim barrierefreien Bauen zugute, weil wir wissen, worauf es hier ankommt (z. B. Hanglagen in Wuppertal, typische Grundrisse in Solingen etc.). Bei uns sind Sie keine Nummer: Wir nehmen uns Zeit für Ihr Anliegen. Gemeinsam besprechen wir Ihre Wohnwünsche und erstellen eine individuelle Planung, anstatt Ihnen ein Standardhaus von der Stange zu verkaufen. Familien, Paare, Senioren - sie alle werden von uns bedarfsorientiert beraten. Und nach dem Bau lassen wir Sie nicht allein: Auch in der Gewährleistungsphase oder wenn Sie später Anbauten/Umbauten wünschen, sind wir für Sie da. Das Weinrath-Team besteht aus erfahrenen Architekten, Bauleitern und Fachberatern aus der Region, die Ihre Sprache sprechen und mit Herz bei der Sache sind. So wird Hausbauen mit uns zu einer vertrauensvollen Partnerschaft.
Zusammengefasst: Massiv bauen mit Weinrath bedeutet, ein barrierefreies Massivhaus mit maximaler Sicherheit zu erhalten - technisch, finanziell und qualitativ. Sie investieren in eine wertstabile Immobilie und genießen gleichzeitig den vollen Schutz eines großen Hausanbieters. Wir kombinieren die Stärken von Town & Country Haus (Deutschlands meistgebautes Markenhaus mit umfassenden Sicherheiten) mit unserer lokalen Expertise und Betreuung in Remscheid und Umgebung. Ihr Vorteil: sorgenfreies Bauen, bei dem Sie jeden Schritt entspannt mitverfolgen können.
Häufige Fragen zum Thema barrierefrei bauen

Zum Schluss beantworten wir Ihnen noch einige häufig gestellte Fragen rund um barrierefreies Bauen, die viele Bauherren beschäftigen. Falls Sie darüber hinaus Fragen haben - zögern Sie nicht, uns direkt zu kontaktieren. Wir beraten Sie gerne persönlich und ausführlich.
Jetzt Nachhaltig und effizient bauen
Nein, nur moderat. Entgegen dem weitverbreiteten Mythos treiben barrierefreie Ausstattungen die Baukosten nicht drastisch in die Höhe. Studien beziffern die Mehrkosten im Neubau auf rund 1-3 % der Bau summe. Bei einem Haus für 300.000 € wären das vielleicht 4.000 bis 9.000 € - dafür erhalten Sie aber von Anfang an breitere Türen, bessere Bäder etc., ohne später teuer nachrüsten zu müssen. Wichtig ist, früh zu planen: Viele Maßnahmen kosten kaum mehr, wenn man sie direkt umsetzt (z. B. etwas größere Grundrisse, Türbreiten oder bodengleiche Duschen). Spätere Umbauten hingegen sind viel teurer und mit Baustress verbunden. Außerdem gibt es, wie in Abschnitt 5 beschrieben, Förderungen, die einen Teil der Kosten abfedern (KfW-Zuschuss, zinsgünstige Darlehen, ggf. Zuschuss der Pflegekasse). Unterm Strich können wir aus Erfahrung sagen: Barrierefrei bauen ist seinen Preis wert - und der Aufpreis hält sich absolut im Rahmen. Bei guter Planung merken Sie es im Budget kaum, aber im Alltag umso mehr!
Nicht unbedingt, aber es ist empfehlenswert, die Hauptwohnbereiche barrierefrei auszulegen. Sie müssen nicht jeden Winkel des Hauses 100% barrierefrei machen - es kommt auf Ihre Bedürfnisse an. Viele Bauherren entscheiden sich für einen Kompromiss: Das Erdgeschoss wird komplett barrierefrei (Eingang, Wohnen, Küche, ein Schlafraum und Bad), während z. B. im Obergeschoss leichte Abstriche gemacht werden können, sofern dieses Geschoss in Zukunft notfalls verzichtbar ist. Wichtig ist, dass mindestens eine Wohn- und Schlafebene stufenlos nutzbar ist. In einem Bungalow ist das automatisch gegeben; in einem Mehrgeschoss-Haus erreicht man das durch die erwähnte Planung mit Schlaf- und Badmöglichkeit im Erdgeschoss. Bereiche wie Kellerräume oder Dachboden müssen nicht zwingend barrierefrei sein, sofern sie für den Alltag nicht erforderlich sind.
Dennoch lautet unsere Empfehlung: So viel Barrierefreiheit wie möglich einplanen. Es kostet z.B. wenig, gleich alle Türen mit 80-90 cm Breite zu verbauen - dann ist es überall bequem, auch wenn vielleicht das Obergeschoss erst mal nur von jungen Leuten genutzt wird. Oder denken Sie an Strom und Wasseranschlüsse: Wenn man sie strategisch platziert, kann man später ohne großen Aufwand einen Treppenlift oder ein zusätzliches Dusch-WC nachrüsten. Jeder barrierefreie Aspekt, den Sie von Anfang an berücksichtigen, erhöht den Komfort und den Wert Ihres Hauses. Nichts ist schlimmer, als im Alter zu merken, dass ausgerechnet das Schlafzimmer unzugänglich ist. Daher planen wir immer mit Ihnen gemeinsam, welche Bereiche sicher barrierefrei sein sollen und wo man eventuell verzichten kann. Ihre aktuelle Lebenssituation und Ihr Budget spielen dabei natürlich eine Rolle. Kurz gesagt: Das ganze Haus barrierefrei zu gestalten ist ideal, aber kein Muss - jedoch sollten Sie zumindest die Schlüsselbereiche (Eingang, Hauptwohnebene, Bad) barrierefrei ausführen, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein.
In NRW können Sie die bundesweiten Förderungen sowie landesspezifische Programme nutzen. Konkret gibt es vor allem drei Säulen der Förderung:
Bundesweite KfW-Förderung: Der bekannteste ist der Investitionszuschuss 455-B der KfW für Altersgerechtes Umbauen (siehe Abschnitt 5). Er bietet - sofern verfügbar - bis zu 6.250 € Zuschuss für Barrierefreiheit im Neubau oder Umbau. Daneben gibt es den KfW-Kredit 159, ein zinsverbilligtes Darlehen bis 50.000 € für barrierearme Umbauten. Im Neubau kann dieser Kredit ebenfalls eingesetzt werden, wenn man Barrierefreiheit herstellt. Wichtig: Kredit 159 und Zuschuss 455-B kann man nicht für dasselbe Vorhaben kombinieren, aber man wählt das für einen günstigere Modell. Bei Neubauten wählen viele eher den Zuschuss (wenn er verfügbar ist), da man für den Rest ohnehin eine Baufinanzierung hat.
Landesprogramme NRW: Das Land Nordrhein-Westfalen fördert im Rahmen der Wohnraumförderung NRW insbesondere den Bau von barrierefreien Wohnungen - allerdings meist in Form von zinsgünstigen Darlehen und hauptsächlich, wenn Sie vermieten oder für bestimmte Zielgruppen bauen. Beispiel: Über die NRW.BANK können Darlehen bis zu 220.000 € je Wohnung beantragt werden, wenn Barrierefreiheit nachgewiesen wird. Für private Bauherren, die selbst ein Haus bauen, steht dieses Programm oft nicht im Vordergrund, außer Sie integrieren z.B. eine Einliegerwohnung für einen pflegebedürftigen Angehörigen - dann könnte es relevant werden. Zudem gibt es kommunale Förderungen in einzelnen Städten (z. B. in Düsseldorf ein Zuschussprogramm für Barrierereduzierung). NRW selbst unterscheidet sich aber nicht von anderen Bundesländern, was die Basisförderung angeht - maßgeblich ist die KfW.
Pflegekasse & sonstige Zuschüsse: In NRW - wie überall in Deutschland - haben Personen mit Pflegegrad Anspruch auf Wohnumfeldverbesserungs-Zuschüsse der Pflegeversicherung (bis 4.000 € pro Maßnahme, maximal 16.000 € wenn mehrere Pflegebedürftige zusammenwohnen). Dies greift allerdings meistens bei Umbaumaßnahmen im Bestand. Wenn Sie neu bauen und von Anfang an barrierefrei, können Sie diesen Zuschuss später in Anspruch nehmen, falls z.B. nach Jahren zusätzliche Anpassungen nötig werden. Zusätzlich gibt es ggf. Stiftungen oder die Aktion Mensch, die in Einzelfällen Barrierefrei-Projekte unterstützt - das richtet sich aber eher an öffentlich zugängliche Gebäude oder besondere Lebenslagen.
Als Bauherr in NRW sollten Sie vor allem den KfW-Zuschuss/Kredit ins Auge fassen. Unsere Experten helfen Ihnen herauszufinden, ob zum Zeitpunkt Ihres Baubeginns entsprechende Mittel verfügbar sind, und wir unterstützen Sie bei der Antragstellung. Falls Sie spezielle Umstände haben (z.B. schwerbehindert mit Ausweis), informieren wir Sie auch über steuerliche Vorteile oder mögliche örtliche Förderprogramme. Generell gilt: Nutzen Sie, was Ihnen zusteht. Es ist Ihr gutes Recht, Förderungen für barrierefreies Bauen in Anspruch zu nehmen, und es reduziert Ihre Kosten. Sprechen Sie uns an - wir beraten Sie gern zu Fördermöglichkeiten in NRW und halten uns über neue Programme auf dem Laufenden.
Ein Bungalow ist oft optimal, aber nicht immer die einzige oder beste Lösung. Der Bungalow gilt als Inbegriff des barrierefreien Wohnens - keine Treppen, alles auf einer Ebene, das klingt natürlich ideal (und ist es für viele auch). Gerade Senioren bevorzugen häufig Bungalows, um bis ins hohe Alter bequem wohnen zu können. Allerdings hängt die „beste Lösung“ von Ihren individuellen Umständen ab:
Grundstücksgröße: Ein Bungalow braucht mehr Fläche. Wenn Ihr Grundstück klein oder teuer ist (z. B. in städtischen Lagen von Wuppertal), kann ein zweigeschossiges Haus mit barrierefreiem Erdgeschoss sinnvoller sein. So nutzen Sie die Grundfläche effizienter und haben trotzdem im Erdgeschoss alles Nötige stufenlos.
Budget: Pro Quadratmeter Wohnfläche ist ein Bungalow etwas teurer als ein Haus mit zwei Stockwerken, da die Grundfläche (Fundamentplatte) und das Dach größer ausfallen. Wenn Sie mit begrenztem Budget bauen, bekommen Sie mit einem eineinhalbstöckigen Haus eventuell mehr Wohnfläche fürs Geld - und können es dennoch barrierefrei gestalten (siehe Einfamilienhaus mit Erdgeschoss-Schlafzimmer in Abschnitt 3). Natürlich versuchen wir immer, Ihre Wünsche kostengünstig zu realisieren. Oft lässt sich auch ein kleiner Bungalow designen, der ins Budget passt.
Familienstruktur: Haben Sie (oder planen Sie) mehrere Kinder, kann ein Bungalow in der Wachstumsphase der Familie zu Platzproblemen führen - einfach, weil alle Zimmer im Erdgeschoss aneinandergereiht werden müssen. Zwei Etagen ermöglichen eine Trennung von Kinder- und Elternbereich. Aber auch dafür gibt es barrierefreie Konzepte (Stichwort: Split-Level oder Bungalow mit ausgebautem Dachgeschoss als Option).
Hanglage: Auf abschüssigen Grundstücken kann ein Bungalow bedeuten, dass entweder das Haus teilweise eingegraben wird oder an einer Seite hoch herausragt - was baulich aufwändiger sein kann. Ein Haus mit Keller oder Teilkeller, der zum Tal hin offen ist, könnte hier die bessere Lösung sein, um ebenerdige Zugänge zu schaffen (oben vom Hang und unten zum Garten, je nachdem). In so einem Fall ist ein reiner Bungalow eventuell nicht ideal.
Kurzum: Der Bungalow ist eine hervorragende Lösung für barrierefreies Wohnen, aber nicht die einzige. Es gibt viele Wege, ein Haus generationengerecht zu gestalten. Wir haben beispielsweise Kunden, die eine Stadtvilla mit Aufzug gebaut haben - für sie war das die beste Lösung, weil sie ein repräsentatives Haus wollten, aber keine Treppen steigen können. Andere haben ein Kompakt-Einfamilienhaus gewählt, das im Erdgeschoss alles Wichtige enthält, und nutzen das Obergeschoss nur optional. Wir empfehlen: Lassen Sie sich offen beraten. Bringen Sie ruhig die Idee „Bungalow“ mit - wir prüfen dann, ob sie zu Ihrem Grundstück und Ihren Wünschen passt. Vielleicht stellen wir fest, dass ein Winkelbungalow perfekt geht. Oder wir zeigen Ihnen eine Alternative, die Sie noch gar nicht in Betracht gezogen haben, die aber genauso barrierefrei und vielleicht besser passend ist.
In vielen Fällen ist der Bungalow tatsächlich die beste Wahl, vor allem wenn ausreichend Grundstück vorhanden ist und man konsequent auf Treppen verzichten möchte. Town & Country Haus (und damit wir als Ihr Partner) bietet zahlreiche attraktive Bungalow-Entwürfe, die wir individuell anpassen können - modern, klassisch, klein oder groß. Falls aber Gründe dagegen sprechen, planen wir Ihr barrierefreies Traumhaus auch gern in anderer Form. Mit unserem flexiblen System können wir beinahe jeden Hausentwurf so umbauen, dass er Ihren Barrierefrei-Anforderungen genügt. Es gibt also kein Schema F - die beste Lösung ist die, die am Ende Ihren Bedürfnissen am meisten entspricht.
Haben Sie weitere Fragen? Im persönlichen Gespräch können wir noch tiefer ins Detail gehen und Ihnen Beispiele zeigen, wie andere Bauherren in ähnlicher Situation ihren Weg zum barrierefreien Heim gestaltet haben.
Jetzt barrierefrei planen - wir unterstützen Sie: Ein barrierefreies Massivhaus bietet Lebensqualität pur und ist eine Investition, die sich für Jung und Alt lohnt. Die Bauen und Wohnen Weinrath Immobilien GmbH steht Ihnen in Remscheid, Solingen, Wuppertal und Umgebung mit Erfahrung und Leidenschaft zur Seite, um Ihr Projekt Wirklichkeit werden zu lassen.
- Jetzt barrierefrei planen - wir unterstützen Sie vom ersten Entwurf bis zum Einzug.
- Lassen Sie sich zu den Fördermöglichkeiten beraten - wir zeigen Ihnen, welche Zuschüsse und Kredite Sie nutzen können.
- Fordern Sie unseren Hauskatalog für barrierefreies Bauen an - lassen Sie sich von zahlreichen Hausideen inspirieren.
- Vereinbaren Sie Ihr kostenloses Beratungsgespräch - gemeinsam entwickeln wir Ihr maßgeschneidertes, barrierefreies Traumhaus mit Festpreis- und Bauzeitgarantie.
Wir freuen uns darauf, Sie auf dem Weg in ein komfortables, sicheres und schönes Zuhause zu begleiten - barrierefrei und sorglos in die Zukunft!











